Das flexible Interview

subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link
subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link
subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link
subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link
subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link
subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link
subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link
subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link

 

 

Das flexible Interview: vielfältige Methode für Forschung und für modernes, niveauorientiertes Unterrichten

Der Begriff des flexiblen Interviews ist im englischsprachigen Raum geläufig. Er ist gleichbedeutend mit dem Begriff der revidierten klinischen Methode.

Die Methode wurde von Jean Piaget und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Erforschung der Entwicklung des Erkennens und Verstehens entwickelt. Sie wird weltweit in der Grundlagenforschung der Kognitionspsychologie und der Lernforschung verwendet und differenziert. Die Methode besteht aus dem flexiblen Einsatz der Beobachtung, der Befragung, des Experiments und des Tests. In den neuen Intelligence and Development Scales (IDS) wurde die Methode im Untertest Denken Logisch-Mathematisch eingesetzt. In einem Satz: Das flexible Interview ist ein Medium der dynamisch-dialektischen Psychologie.

Das flexible Interview spielt auch in Projekten zur Unterrichtsentwicklung eine bedeutsame Rolle. Die Methode fordert und fördert die Öffnung des Unterrichts, sie unterstützt die Prozess- und die Handlungsorientierung, sie optimiert die Einsicht der Lehrpersonen in Denkwege der Kinder, und sie macht neue Dimensionen der sozialen Beziehungen und der Rollen verständlich. Die Methode erweist sich insbesondere bei schweren Lern-, Verhaltens- und Erlebnisstörungen als Türöffner und als Brücke im didaktischen bzw. im therapeutischen Dreieck. In einem Satz: Das flexible Interview ist ein Medium der dialogisch-pragmatischen Pädagogik.

Mit dieser Website können Sie sich einerseits allgemein informieren. Sie ist als Lernumgebung aufgebaut. Auf der andern Seite bietet sie vertiefende Aufsätze zur pädagogisch-psychologischen Arbeit an, insbesondere zur Erforschung und Förderung des logisch-mathematischen Denkens.

Wir empfehlen das Selbststudium für die Informationsphase. Die Übungs– und Evaluationsphase gestaltet man am besten in einer Lerngruppe oder in andern Kooperationsformen.

Neu wurde eine Reihe von flexiblen Interviews zur Erforschung der Einsicht in Bruchzahlen zusammen gestellt. Dann werden einfache Spiele zur Verfügung gestellt, welche sich sehr gut für die Mathematisierung und den Kompetenzaufbau in der Arithmetik eignen. Für weitere Lernzwecke stehen Kurse der HfH zur Verfügung.

Stefan Meyer, Dozent HfH

08.05.2010

 

Druckvorlage der gesamten Webseite (ältere Version)

Mail schreiben | ©2006 Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich

Counter